Anatomische Referenzlinien des Hüftgelenks
Abbildung 1: Die wichtigsten anatomischen Referenzlinien des Hüftgelenks auf der Beckenübersichtsaufnahme
- Linea iliopectinea – Referenzlinie des vorderen Acetabulumpfeilers.
- Linea ilioischiadica – Referenzlinie des hinteren Acetabulumpfeilers.
- Pfannendach (Sourcil) – Gewichttragende Zone des Acetabulums.
- Köhler’sche Tränenfigur – Anatomischer Orientierungspunkt der medialen Hüftpfannenregion.
- Vordere Pfannenrandlinie – Projektion der vorderen Acetabulumwand; wichtig für die Beurteilung der Pfannenversion.
- Hintere Pfannenrandlinie – Projektion der hinteren Acetabulumwand; Grundlage für Cross-over- und Posterior-wall-Zeichen.
Wie man Becken- und Hüftröntgen systematisch beurteilt
Die Beurteilung eines Hüftgelenks beginnt nicht erst bei der Suche nach einer Fraktur oder einer fortgeschrittenen Coxarthrose. Bereits eine korrekt angefertigte Beckenübersichtsaufnahme liefert zahlreiche Informationen über die Anatomie des Acetabulums, die Stabilität des Beckens und die biomechanischen Belastungsverhältnisse des Hüftgelenks.
Dabei spielen anatomische Referenzlinien eine entscheidende Rolle. Sie helfen, die knöchernen Strukturen systematisch zu beurteilen und bereits kleine Abweichungen von der normalen Anatomie zu erkennen. Unterbrechungen, Verschiebungen oder Lageveränderungen einzelner Referenzlinien können erste Hinweise auf Frakturen, Hüftdysplasien, Fehlstellungen, Protrusionen oder tumoröse Veränderungen sein.
Das Verständnis dieser anatomischen Referenzlinien ermöglicht eine systematische Beurteilung des Hüftgelenks und hilft, Frakturen, Fehlstellungen sowie präarthrotische Veränderungen bereits auf der konventionellen Beckenübersichtsaufnahme sicher zu erkennen.
Auf einen Blick
| Referenzlinie | Klinische Bedeutung |
|---|---|
| 1. Linea iliopectinea | Beurteilung des vorderen Acetabulumpfeilers |
| 2. Linea ilioischiadica | Beurteilung des hinteren Acetabulumpfeilers |
| 3. Pfannendachlinie | Belastungszone und Überdachung des Hüftkopfes |
| 4. Köhler’sche Tränenfigur | Orientierung der medialen Pfannenregion |
| 5. Vordere Pfannenrandlinie | Beurteilung der vorderen Pfannenwand |
| 6. Hintere Pfannenrandlinie | Beurteilung der hinteren Pfannenwand und der Pfannenversion |
Merke: Anatomische Referenzlinien gehören zu den wichtigsten Hilfsmitteln der konventionellen Hüftradiologie. Wer sie systematisch beurteilt, erkennt zahlreiche Frakturen, Fehlstellungen und präarthrotische Veränderungen bereits auf der Beckenübersichtsaufnahme.
1. Linea iliopectinea
Die Linea iliopectinea zählt zu den wichtigsten Orientierungslinien der Beckenübersichtsaufnahme. Sie entspricht radiologisch dem Verlauf des vorderen Pfeilers des Acetabulums und dient als wesentliche Referenz bei der Beurteilung von Acetabulumfrakturen und Beckenverletzungen.
Wo verläuft sie?
Die Linea iliopectinea zieht entlang der inneren Begrenzung des Beckens vom Darmbein über den oberen Schambeinast. Auf einer korrekt angefertigten Beckenübersichtsaufnahme erscheint sie als glatte, kontinuierliche Linie.
Warum ist sie wichtig?
Sie bildet die knöcherne Kontur des vorderen Acetabulumpfeilers ab und ermöglicht eine rasche Beurteilung seiner Integrität. Bereits geringe Unterbrechungen können Ausdruck einer relevanten Verletzung sein.
Was bedeutet eine Unterbrechung?
Jede Stufe, Unterbrechung oder Verschiebung sollte sorgfältig analysiert werden. Neben Frakturen können auch osteolytische Prozesse, postoperative Veränderungen oder selten Tumoren zu einer Veränderung ihres Verlaufs führen.
Welche Erkrankungen erkennt man damit?
- Frakturen des vorderen Pfeilers des Acetabulums
- Beckenringverletzungen
- Posttraumatische Fehlstellungen
- Osteolytische Knochenläsionen
- Tumoren und Metastasen
Klinischer Tipp: Verfolgen Sie die Linea iliopectinea immer vollständig vom Darmbein bis zum oberen Schambeinast. Bereits kleine Stufen können ein indirekter Hinweis auf eine Acetabulumfraktur sein.
2. Linea ilioischiadica
Die Linea ilioischiadica stellt das radiologische Gegenstück zur Linea iliopectinea dar. Sie repräsentiert den hinteren Pfeiler des Acetabulums und gehört ebenfalls zu den wichtigsten Orientierungslinien bei der Beurteilung des Beckens.
Wo verläuft sie?
Sie verläuft entlang der medialen Begrenzung des hinteren Acetabulumpfeilers bis zum Sitzbein und sollte auf der Beckenübersichtsaufnahme als gleichmässige, kontinuierliche Linie imponieren.
Warum ist sie wichtig?
Gemeinsam mit der Linea iliopectinea erlaubt sie die Beurteilung der knöchernen Stabilität des Acetabulums. Erst das Zusammenspiel beider Linien ermöglicht eine sichere Einschätzung der beiden Acetabulumpfeiler.
Was bedeutet eine Unterbrechung?
Unterbrechungen oder Stufen sprechen für eine Verletzung oder Destruktion des hinteren Pfeilers. Auch osteolytische Prozesse oder postoperative Veränderungen können den Verlauf der Linie verändern.
Welche Erkrankungen erkennt man damit?
- Frakturen des hinteren Acetabulumpfeilers
- Komplexe Acetabulumfrakturen
- Beckenringverletzungen
- Osteolytische Läsionen
- Tumoren und Metastasen
Merke: Linea iliopectinea und Linea ilioischiadica sollten immer gemeinsam beurteilt werden. Veränderungen nur einer der beiden Linien liefern häufig bereits wichtige Hinweise auf die Lokalisation einer Acetabulumfraktur.
3. Das Pfannendach (Sourcil) – die gewichttragende Zone des Hüftgelenks
Das Pfannendach gehört zu den wichtigsten anatomischen Strukturen des Acetabulums. Es bildet die gewichttragende Zone der Hüftpfanne und übernimmt einen grossen Teil der Kraftübertragung zwischen Becken und Femur. Bereits geringe Veränderungen seiner Form oder Neigung können die Biomechanik des Hüftgelenks nachhaltig beeinflussen und langfristig zur Entwicklung einer Coxarthrose beitragen.
In der internationalen Literatur wird das subchondrale Skleroseband des Pfannendaches häufig als Sourcil bezeichnet – französisch für „Augenbraue“. Gemeint ist die verdichtete subchondrale Knochenzone der belasteten Gelenkfläche, die sich auf der Beckenübersichtsaufnahme als feine sklerotische Begrenzung des Pfannendaches darstellt.
Anatomie
Das Pfannendach bildet den kranialen Anteil des Acetabulums. Hier werden die höchsten Belastungen des Hüftgelenks übertragen. Die darüber liegende subchondrale Knochenplatte reagiert auf die dauerhafte mechanische Beanspruchung mit einer physiologischen Verdichtung, die radiologisch als Sourcil sichtbar wird.
Radiologische Darstellung
Auf einer korrekt angefertigten Beckenübersichtsaufnahme erscheint das Sourcil als gleichmässig verlaufendes subchondrales Skleroseband im Bereich des kranialen Acetabulums. Seine Form, Neigung und Ausdehnung erlauben Rückschlüsse auf die Lastverteilung innerhalb des Hüftgelenks.
Das Sourcil sollte nicht mit einer Gelenkspaltverschmälerung oder einer ausgeprägten subchondralen Sklerose im Rahmen einer Arthrose verwechselt werden. Vielmehr handelt es sich zunächst um eine physiologische Verdichtung der gewichttragenden Zone.
Warum ist das Pfannendach wichtig?
Die Form des Pfannendaches bestimmt wesentlich die Überdachung des Hüftkopfes und damit die Belastungsverhältnisse des Gelenkes. Veränderungen können auf eine Hüftdysplasie, Fehlbelastung oder beginnende degenerative Veränderungen hinweisen.
Bei einer Hüftdysplasie ist das Pfannendach häufig steiler ausgebildet und die Last wird auf eine kleinere Gelenkfläche übertragen. Dadurch steigt die Flächenpressung erheblich und das Risiko einer frühzeitigen Coxarthrose nimmt zu.
Welche Veränderungen können auftreten?
- Steiles Pfannendach bei Hüftdysplasie
- Verstärkte subchondrale Sklerose bei Coxarthrose
- Irreguläre Kontur nach Frakturen des Acetabulums
- Umbauvorgänge nach chronischer Fehlbelastung
- Postoperative Veränderungen
Klinischer Tipp: Beurteilen Sie das Pfannendach niemals isoliert. Erst im Zusammenhang mit CE-Winkel, Gelenkspalt, Hüftkopfform und Trabekelarchitektur ergibt sich ein vollständiges Bild der Gelenkmechanik.
Merke: Das Sourcil ist keine krankhafte Sklerose, sondern die physiologische subchondrale Verdichtung der gewichttragenden Zone des Acetabulums. Veränderungen seiner Form oder seiner Ausdehnung können jedoch wertvolle Hinweise auf Fehlbelastungen oder degenerative Erkrankungen liefern.
4. Die Köhler’sche Tränenfigur – mehr als nur ein radiologisches Zeichen
Die Köhler’sche Tränenfigur gehört zu den wichtigsten Orientierungspunkten der Beckenübersichtsaufnahme. Sie wird häufig erwähnt, ihre Entstehung und diagnostische Bedeutung werden jedoch nicht immer korrekt erklärt. Tatsächlich handelt es sich nicht um eine einzelne anatomische Struktur oder Linie, sondern um eine radiologische Projektionsfigur, die durch die Überlagerung mehrerer knöcherner Strukturen entsteht.
Anatomie
Die Köhler’sche Tränenfigur entsteht durch die Projektion der medialen Acetabulumwand, der quadrilateralen Fläche sowie angrenzender Anteile des Beckens. Auf der Beckenübersichtsaufnahme imponiert sie als tropfenförmige, glatt begrenzte Verschattung unmittelbar medial der Hüftpfanne.
Ihre Form und Symmetrie sind Ausdruck einer regelrechten Anatomie des medialen Acetabulumbereiches.
Radiologische Bedeutung
Die Köhler’sche Tränenfigur dient in erster Linie als anatomischer Orientierungspunkt. Veränderungen ihrer Form, ihrer Grösse oder ihrer Lage können Hinweise auf unterschiedliche Erkrankungen liefern und sollten immer im Zusammenhang mit den übrigen Referenzlinien beurteilt werden.
Von besonderer Bedeutung ist ihre Beziehung zur ilioischialen Linie. Diese stellt eine eigenständige anatomische Referenzlinie dar und darf nicht mit der Köhler’schen Tränenfigur verwechselt werden.
Welche Veränderungen können auftreten?
- Verbreiterung oder Deformierung bei Protrusio acetabuli
- Asymmetrie nach Acetabulumfrakturen
- Veränderungen bei entzündlichen Gelenkerkrankungen
- Destruktion durch Tumoren oder osteolytische Prozesse
- Postoperative Veränderungen
Klinische Bedeutung
Bei der Beurteilung einer möglichen Protrusio acetabuli ist weniger die Tränenfigur selbst entscheidend als vielmehr die Beziehung zwischen dem medialen Pfannenrand und der ilioischialen Linie. Überschreitet der mediale Pfannenrand diese Referenz, spricht dies für eine Medialisierung des Hüftgelenkes.
Die Köhler’sche Tränenfigur ergänzt diese Beurteilung als wichtiger anatomischer Orientierungspunkt und sollte immer hinsichtlich ihrer Form und Symmetrie betrachtet werden.
Merke: Die Köhler’sche Tränenfigur ist keine Referenzlinie, sondern eine charakteristische Projektionsfigur der Beckenübersichtsaufnahme. Sie ergänzt die Beurteilung der medialen Hüftpfannenregion und darf nicht mit der ilioischialen Linie verwechselt werden.
5. Vordere und hintere Pfannenrandlinie – die Orientierung der Hüftpfanne verstehen
Während die bisher beschriebenen Referenzlinien vor allem der Beurteilung der knöchernen Stabilität und der Acetabulumanatomie dienen, ermöglichen die vordere und hintere Pfannenrandlinie eine Beurteilung der räumlichen Orientierung der Hüftpfanne. Sie bilden damit die Grundlage für die Diagnose einer acetabulären Retroversion sowie eines Pincer-Impingements.
Anatomie
Die Hüftpfanne besitzt eine vordere und eine hintere Wand. Beide begrenzen das Acetabulum und tragen zur knöchernen Überdachung des Hüftkopfes bei. Auf der Beckenübersichtsaufnahme projizieren sich diese Wände als zwei getrennte Linien.
Physiologischerweise verläuft die Projektion der hinteren Pfannenwand über den grössten Teil ihres Verlaufs lateral der vorderen Pfannenwand. Beide Linien sollten glatt begrenzt und kontinuierlich erscheinen.
Radiologische Darstellung
Voraussetzung für die Beurteilung der Pfannenrandlinien ist eine korrekt angefertigte Beckenübersichtsaufnahme ohne relevante Beckenrotation oder Beckenkippung. Bereits geringe Lagerungsfehler können die Projektion der Pfannenwände verändern und zu Fehlinterpretationen führen.
Warum sind die Pfannenrandlinien wichtig?
Die Beziehung zwischen der vorderen und hinteren Pfannenwand erlaubt Rückschlüsse auf die Version des Acetabulums. Dadurch können präarthrotische Deformitäten erkannt werden, lange bevor degenerative Veränderungen auftreten.
Die Beurteilung der Pfannenrandlinien gehört deshalb heute zur Standardanalyse jeder Beckenübersichtsaufnahme bei jüngeren Patienten mit Leistenschmerzen.
Welche Veränderungen können auftreten?
- Acetabuläre Retroversion
- Pincer-Impingement
- Verminderte oder vermehrte Hüftkopfüberdachung
- Acetabulumfrakturen
- Postoperative Veränderungen
Klinischer Tipp: Die Pfannenrandlinien sollten niemals isoliert beurteilt werden. Erst ihre Beziehung zueinander ermöglicht die Beurteilung der Acetabulumversion.
Cross-over-Zeichen und Posterior-wall-Zeichen
Aus dem Verlauf der beiden Pfannenrandlinien ergeben sich zwei der wichtigsten radiologischen Zeichen zur Beurteilung der Acetabulumversion: das Cross-over-Zeichen und das Posterior-wall-Zeichen.
Cross-over-Zeichen
Beim normal antevertierten Acetabulum bleibt die Projektion der vorderen Pfannenwand während ihres gesamten Verlaufs medial der hinteren Pfannenwand.
Kreuzen sich beide Linien im oberen Anteil der Hüftpfanne, spricht man vom Cross-over-Zeichen. Dieses weist auf eine vermehrte acetabuläre Retroversion hin und kann Ausdruck eines Pincer-Impingements sein.
Das Cross-over-Zeichen sollte jedoch nur bei einer korrekt gelagerten Beckenübersichtsaufnahme beurteilt werden. Bereits geringe Rotationen des Beckens können ein falsch positives Ergebnis verursachen.
Posterior-wall-Zeichen
Normalerweise verläuft die Projektion der hinteren Pfannenwand lateral des Zentrums des Hüftkopfes.
Liegt die hintere Pfannenwand dagegen medial des Hüftkopfzentrums, spricht man von einem positiven Posterior-wall-Zeichen. Dieses weist auf eine verminderte dorsale Überdachung des Hüftkopfes hin und unterstützt die Diagnose einer acetabulären Retroversion.
Merke: Cross-over-Zeichen und Posterior-wall-Zeichen ergänzen sich. Beide sollten immer gemeinsam beurteilt und mit der klinischen Symptomatik korreliert werden.
Systematische Beurteilung der Referenzlinien
Eine feste Reihenfolge erleichtert die Analyse der Beckenübersichtsaufnahme und reduziert das Risiko, relevante Veränderungen zu übersehen.
| Schritt | Beurteilung |
|---|---|
| 1 | Linea iliopectinea verfolgen |
| 2 | Linea ilioischiadica beurteilen |
| 3 | Pfannendach (Sourcil) analysieren |
| 4 | Köhler’sche Tränenfigur und mediale Pfannenregion beurteilen |
| 5 | Vordere und hintere Pfannenrandlinie vergleichen |
| 6 | Cross-over- und Posterior-wall-Zeichen prüfen |
| 7 | Erst anschliessend Winkelmessungen (CE-, CCD-, Alpha-Winkel usw.) durchführen |
Fazit
Die anatomischen Referenzlinien bilden die Grundlage der radiologischen Beurteilung des Hüftgelenks. Sie ermöglichen bereits auf einer standardisierten Beckenübersichtsaufnahme eine strukturierte Analyse der Acetabulumpfeiler, der Hüftpfanne und ihrer räumlichen Orientierung.
Wer die Linea iliopectinea, die Linea ilioischiadica, das Pfannendach (Sourcil), die Köhler’sche Tränenfigur sowie die vorderen und hinteren Pfannenrandlinien systematisch beurteilt, erkennt zahlreiche Frakturen, Fehlformen und präarthrotische Veränderungen bereits im konventionellen Röntgen. Die anschliessende Beurteilung der Winkelmessungen ergänzt diese Analyse und führt zu einer vollständigen radiologischen Bewertung des Hüftgelenks.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Die sichere Beurteilung eines Hüftgelenks beginnt mit dem Verständnis seiner anatomischen Referenzlinien. Sie bilden das Fundament jeder strukturierten Analyse und ermöglichen es, viele Pathologien bereits auf der konventionellen Beckenübersichtsaufnahme frühzeitig zu erkennen.
Literatur
- Waldt S, Eiber M, Wörtler K. Messverfahren und Klassifikationen in der muskuloskelettalen Radiologie. Stuttgart: Thieme; 2011.Hellinger J. Thieme Verlag.
- Tönnis D. Congenital Dysplasia and Dislocation of the Hip in Children and Adults. Springer.
- Greenspan A. Orthopedic Imaging – A Practical Approach. Lippincott Williams & Wilkins.
- Resnick D, Kransdorf MJ. Bone and Joint Imaging. Elsevier.
- Letournel E, Judet R. Fractures of the Acetabulum. Springer.
- AO Surgery Reference – Acetabular Fractures.
- Clohisy JC, Ganz R et al. Femoroacetabular Impingement – aktuelle Übersichtsarbeiten.

