Inhaltsverzeichnis anzeigen
- Grundlagen des Silhouettenphänomens
- Anatomische Voraussetzungen im Abdomen
- Psoas-Randschatten und retroperitoneale Prozesse
- Nierenschatten und perirenales Fettgewebe
- Leber- und Milzkonturen
- Weitere abdominale Fettgewebsgrenzen
- Anatomische Lokalisation pathologischer Prozesse
- Differenzialdiagnostische Übersicht
- Systematische Bildanalyse und Befundung
- Diagnostische Grenzen und heutiger Stellenwert
- Fazit
- Literatur
1. Grundlagen des Silhouettenphänomens
Eine anatomische Kontur wird auf einer konventionellen Röntgenaufnahme sichtbar, wenn zwei benachbarte Strukturen mit unterschiedlicher Röntgenschwächung eine ausreichend deutliche Grenzfläche bilden. Fehlt dieser Dichteunterschied, können die Strukturen projektionsradiographisch nicht mehr voneinander abgegrenzt werden.
Das klassische Silhouettenzeichen der Thoraxradiologie beruht beispielsweise auf dem Verlust des Kontrasts zwischen luftgefülltem Lungenparenchym und angrenzenden Weichteilstrukturen. Liegt eine alveoläre Verdichtung unmittelbar am rechten Herzrand, kann dessen normalerweise scharfe Kontur verschwinden. Daraus lässt sich unter geeigneten Voraussetzungen eine Lokalisation der Verdichtung im rechten Mittellappen ableiten.
Im Abdomen sind die Verhältnisse anders. Die Röntgendichten wasserreicher Organe und der Muskulatur unterscheiden sich nur geringfügig. Sichtbare Konturen entstehen deshalb häufig erst durch angrenzende Fettgewebsschichten, deren geringere Röntgenschwächung einen natürlichen Kontrast erzeugt. Wird eine solche Fettschicht durch Flüssigkeit, Blut, entzündliche Infiltration oder anderes Weichteilgewebe ersetzt oder überlagert, kann die zuvor erkennbare Grenzfläche verschwinden.
1.1 Silhouettenzeichen, Konturverlust und Verdrängungszeichen
Für eine korrekte radiologische Interpretation müssen drei unterschiedliche Beobachtungen getrennt werden:
- Silhouettenphänomen: Eine anatomische Grenzfläche ist aufgrund fehlenden Röntgenkontrasts nicht mehr erkennbar.
- Unspezifischer Konturverlust: Eine Struktur ist nicht abgrenzbar, ohne dass die Ursache eindeutig feststeht. Hierzu gehören auch technische und konstitutionelle Einflüsse.
- Verdrängungszeichen: Eine grundsätzlich erkennbare Kontur oder benachbarte anatomische Struktur ist verlagert oder deformiert. Dies kann auf einen raumfordernden Prozess hinweisen, ist aber kein Silhouettenphänomen im engeren Sinne.
Diese Unterscheidung ist besonders im Abdomen wichtig, weil Konturverlust und Verdrängung zwar gemeinsam auftreten können, jedoch unterschiedliche morphologische Mechanismen widerspiegeln.
2. Anatomische Voraussetzungen im Abdomen
Die wichtigsten natürlichen Kontrastgeber für die Darstellung abdominaler Weichteilkonturen sind das retroperitoneale, perirenale und extraperitoneale Fettgewebe. Sie ermöglichen unter günstigen Bedingungen die Abgrenzung bestimmter Organe und Muskelgruppen.
Besonders relevant sind:
- die lateralen Begrenzungen der Mm. psoas majores,
- Teile der Nierenkonturen,
- die kaudalen Begrenzungen von Leber und Milz,
- die seitlichen extraperitonealen Fettgewebssäume.
Ihre Sichtbarkeit ist jedoch keineswegs konstant. Sie hängt unter anderem von Körperbau, Fettverteilung, Darmgasüberlagerung, Aufnahmeprojektion und Belichtung ab. Bei schlanken Personen mit wenig retroperitonealem Fettgewebe können normale Psoas- und Nierenkonturen nur unvollständig sichtbar sein. Ebenso können anatomische Varianten oder eine Skoliose zu einer asymmetrischen Projektion führen.
Die fehlende Darstellung einer anatomischen Kontur ist deshalb zunächst ein beschreibender Befund und keine eigenständige Diagnose.
3. Psoas-Randschatten und retroperitoneale Prozesse
Die lateralen Konturen der Mm. psoas majores gehören zu den klassischen Weichteilgrenzen der Abdomenübersichtsaufnahme. Die Muskeln verlaufen beidseits der Lendenwirbelsäule nach kaudal und lateral. Ihre Abgrenzbarkeit entsteht überwiegend durch den Kontrast zum angrenzenden retroperitonealen Fettgewebe.
3.1 Pathologischer Verlust der Psoaskontur
Eine Veränderung des retroperitonealen Fett-Muskel-Kontrasts kann dazu führen, dass die normalerweise erkennbare laterale Psoaskontur unscharf wird oder vollständig verschwindet.
Als mögliche Ursachen kommen insbesondere infrage:
- retroperitoneale Blutungen,
- entzündliche Infiltrationen des Retroperitoneums,
- Psoasabszesse oder entzündliche Veränderungen der angrenzenden Gewebe,
- ausgedehnte retroperitoneale Raumforderungen.
Ein solcher Konturverlust kann die Aufmerksamkeit auf eine mögliche retroperitoneale Pathologie lenken. Er erlaubt jedoch weder eine sichere ätiologische Diagnose noch eine präzise anatomische Zuordnung.
3.2 Verbreiterung und Verlagerung des Psoasschattens
Von der fehlenden Abgrenzbarkeit muss eine tatsächliche Verbreiterung oder Verlagerung des Psoasschattens unterschieden werden. Ein Hämatom, Abszess oder Tumor kann den Muskel selbst vergrössern oder seine Kontur deformieren. Eine asymmetrische Verbreiterung des Psoasschattens ist deshalb ein anderes radiologisches Zeichen als der isolierte Verlust seiner lateralen Grenzlinie.
3.3 Warum das Psoaszeichen häufig überschätzt wird
Die diagnostische Aussagekraft des Psoaszeichens wurde bereits in der klassischen radiologischen Literatur kritisch untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Psoaskonturen auch bei gesunden Personen häufig nicht vollständig sichtbar sind.
Insbesondere der rechte Psoasrand kann unter normalen Bedingungen weniger deutlich abgegrenzt sein. Daraus folgt, dass eine fehlende oder asymmetrische Kontur allein keine ausreichende Spezifität für eine retroperitoneale Erkrankung besitzt. Umgekehrt können selbst relevante retroperitoneale Prozesse vorliegen, ohne dass die Psoaskonturen auffällig verändert erscheinen.
4. Nierenschatten und perirenales Fettgewebe
Die Nieren liegen retroperitoneal und sind von Fettgewebe umgeben. Insbesondere das perirenale Fett ermöglicht unter günstigen Aufnahmebedingungen eine teilweise Darstellung ihrer äusseren Konturen. Bei entzündlichen Veränderungen, Blutungen oder ausgedehnten Flüssigkeitsansammlungen kann der natürliche Kontrast zwischen Nierenparenchym und angrenzendem Fettgewebe verändert werden. Dadurch können die normalerweise erkennbaren Nierenkonturen unscharf werden oder abschnittsweise verschwinden.
4.1 Mögliche Ursachen einer verstrichenen Nierenkontur
Differenzialdiagnostisch kommen unter anderem folgende Veränderungen infrage:
- perirenale entzündliche Prozesse,
- perirenale oder retroperitoneale Blutungen,
- ausgedehnte Flüssigkeitsansammlungen,
- raumfordernde Veränderungen mit Beeinträchtigung der normalen Fettgewebsgrenzen.
Ein solcher Befund ist jedoch unspezifisch. Eine fehlende Nierenkontur erlaubt insbesondere nicht die Diagnose einer akuten Pyelonephritis oder eines perirenalen Abszesses.
4.2 Konturverlust versus Nierenvergrösserung
Eine vergrösserte oder verlagerte Niere kann ebenfalls eine veränderte Weichteilprojektion verursachen. Dabei handelt es sich jedoch nicht zwangsläufig um ein Silhouettenphänomen.
Eine Nierenvergrösserung, Rotation oder Verlagerung beschreibt eine Veränderung der Organmorphologie beziehungsweise Organposition. Der eigentliche Konturverlust betrifft dagegen die fehlende Abgrenzbarkeit einer anatomischen Grenzfläche. Diese Unterscheidung ist für eine präzise Befundbeschreibung wesentlich.
5. Leber- und Milzkonturen
Auch die kaudalen Begrenzungen von Leber und Milz können im Abdomenröntgen durch angrenzende Fettgewebsschichten sichtbar werden. In der klassischen radiologischen Literatur wurden insbesondere der Leberwinkel (hepatic angle) und entsprechende Konturbereiche der Milz als anatomische Orientierungszeichen beschrieben.
Ein Verlust dieser Grenzlinien kann mit Veränderungen des angrenzenden Fettgewebes oder einer Überlagerung durch Weichteilstrukturen zusammenhängen. Die diagnostische Aussagekraft bleibt allerdings eingeschränkt, da diese Konturen auch unter normalen Bedingungen nicht immer zuverlässig dargestellt werden.
5.1 Abgrenzung zu Organvergrösserungen
Eine Hepatomegalie oder Splenomegalie kann sich durch eine veränderte Organausdehnung und Verlagerung benachbarter gasgefüllter Darmabschnitte bemerkbar machen. Diese indirekten Verdrängungszeichen sind jedoch nicht mit dem eigentlichen Silhouettenphänomen gleichzusetzen.
Die diagnostischen Kriterien für Organvergrösserungen und abdominale Raumforderungen werden im ergänzenden Fachartikel «Abdomenröntgen: Weichteilschatten und Raumforderungen» ausführlicher behandelt.
6. Weitere abdominale Fettgewebsgrenzen
Neben den Organ- und Muskelkonturen können auch seitliche extraperitoneale Fettgewebssäume als anatomische Orientierung dienen. Solche Fettgewebsgrenzen können durch benachbarte Flüssigkeitsansammlungen, entzündliche Infiltrationen oder raumfordernde Prozesse verändert, verlagert oder überlagert werden.
Besonders bei grösseren Flüssigkeitsansammlungen können sich die normalen Kontrastverhältnisse verändern. Dabei muss jedoch zwischen einem tatsächlichen Verlust der Fett-Weichteil-Grenze und einer Verlagerung des Fettgewebssaums unterschieden werden.
Die Interpretation solcher Zeichen ist schwierig, da unterschiedliche anatomische Kompartimente in der frontalen Projektion übereinander abgebildet werden. Eine sichere Unterscheidung zwischen intraperitonealen und retroperitonealen Veränderungen ist anhand dieser Zeichen allein nicht möglich.
7. Anatomische Lokalisation pathologischer Prozesse
Die besondere Bedeutung des klassischen Silhouettenzeichens liegt darin, dass der Verlust einer bestimmten Kontur unter geeigneten Bedingungen Rückschlüsse auf die anatomische Lage eines pathologischen Prozesses ermöglicht. Im Abdomen ist dieses Prinzip nur eingeschränkt übertragbar.
Der Grund liegt in den unterschiedlichen anatomischen Voraussetzungen: Während im Thorax die luftgefüllte Lunge häufig eine deutlich definierte Grenzfläche zu Herz und Mediastinum bildet, werden abdominale Weichteilkonturen vielfach durch schmale, individuell unterschiedlich ausgeprägte Fettgewebsschichten sichtbar.
Der Verlust einer Psoas- oder Nierenkontur kann deshalb auf eine Veränderung im angrenzenden retroperitonealen Bereich hinweisen. Eine sichere Lokalisation ist jedoch nicht möglich, da auch technische Faktoren, Überlagerungen und Veränderungen benachbarter Kompartimente die Kontur beeinflussen können.
7.1 Intraperitoneale und retroperitoneale Prozesse
Bei retroperitonealen Prozessen können insbesondere die Psoasränder, Nierenkonturen und retroperitonealen Fettgewebsgrenzen verändert sein. Intraperitoneale Veränderungen können dagegen eher durch Veränderungen der Darmgasverteilung, Flüssigkeitsansammlungen oder Verlagerungen benachbarter Strukturen auffallen.
Diese Unterscheidung ist jedoch keine verlässliche anatomische Zuordnungsregel. Eine einzelne Abdomenübersichtsaufnahme bildet dreidimensionale Strukturen in einer zweidimensionalen Projektion ab. Die genaue Lage und Ausdehnung einer pathologischen Veränderung bleibt deshalb häufig unklar.
8. Differenzialdiagnostische Übersicht
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten radiologischen Beobachtungen und ihre möglichen Ursachen zusammen. Sie dient der strukturierten Interpretation und nicht der definitiven Diagnosestellung.
| Röntgenzeichen | Möglicher Mechanismus | Diagnostische Einschränkung |
|---|---|---|
| Fehlende Psoaskontur | Verlust des Kontrasts zwischen Muskel und retroperitonealem Fett | Auch physiologisch oder technisch bedingt |
| Verbreiterter Psoasschatten | Muskelvergrösserung, Hämatom, Abszess oder Raumforderung | Formveränderung, nicht zwingend Silhouettenphänomen |
| Verstrichene Nierenkontur | Veränderung des perirenalen Fett-Weichteil-Kontrasts | Keine spezifische Zuordnung zu Entzündung oder Blutung |
| Fehlende Leber- oder Milzkontur | Fehlende Abgrenzung zum angrenzenden Fettgewebe | Häufig auch im Normalbefund nicht sichtbar |
| Veränderter Flankenfettsaum | Flüssigkeit, Infiltration oder Verdrängung | Keine sichere anatomische Kompartimentzuordnung |
| Verlagerte Organbegrenzung | Organvergrösserung oder raumfordernder Prozess | Indirektes Verdrängungszeichen, kein eigentliches Silhouettenphänomen |
9. Systematische Bildanalyse und Befundung
Bei der Beurteilung des Silhouettenphänomens empfiehlt sich eine strukturierte Vorgehensweise. Entscheidend ist, zunächst die sichtbare Morphologie zu beschreiben und erst anschliessend mögliche pathologische Ursachen zu diskutieren.
- Aufnahmequalität prüfen: Sind Belichtung, Projektion und Bildfeld für eine zuverlässige Weichteilbeurteilung geeignet?
- Anatomische Grenzflächen identifizieren: Welche Psoas-, Nieren- und Organbegrenzungen sind tatsächlich erkennbar?
- Seiten vergleichen: Bestehen deutliche Asymmetrien oder umschriebene Konturverluste?
- Konturverlust und Verdrängung unterscheiden: Ist eine Grenzlinie nicht mehr sichtbar, oder wurde eine weiterhin erkennbare Struktur lediglich verlagert?
- Begleitzeichen berücksichtigen: Liegen zusätzliche Weichteildichten, auffällige Darmgasverteilungen oder andere morphologische Veränderungen vor?
- Voraufnahmen vergleichen: Ist die Veränderung neu aufgetreten oder bereits länger unverändert vorhanden?
- Klinischen Kontext einbeziehen: Besteht eine Fragestellung, die eine gezielte weiterführende Bildgebung erforderlich macht?
9.1 Beispiel einer strukturierten Befundformulierung
Befund: Die laterale Kontur des linken M. psoas major ist im mittleren und kaudalen Abschnitt gegenüber rechts vermindert abgrenzbar. Eine eindeutige zusätzliche retroperitoneale Raumforderung ist projektionsradiographisch nicht nachweisbar.
Beurteilung: Unspezifisch verminderte Abgrenzbarkeit des linken Psoasrandes. Bei entsprechendem klinischem Verdacht weiterführende Schnittbilddiagnostik zur Abklärung eines retroperitonealen Prozesses empfohlen.
Diese Formulierung beschreibt zunächst die tatsächlich erkennbare Veränderung. Die mögliche pathologische Bedeutung wird anschliessend unter Berücksichtigung der begrenzten diagnostischen Aussagekraft eingeordnet.
10. Diagnostische Grenzen und heutiger Stellenwert
Das Silhouettenphänomen im Abdomenröntgen besitzt eine deutlich geringere diagnostische Zuverlässigkeit als das klassische Silhouettenzeichen der Thoraxradiographie. Insbesondere das isolierte Fehlen eines Psoasrandes ist kein zuverlässiger Nachweis einer retroperitonealen Erkrankung. Ebenso wenig schliesst die erhaltene Darstellung einer Psoaskontur einen Psoasabszess, eine retroperitoneale Blutung oder eine Raumforderung aus.
Die konventionelle Abdomenradiographie ist deshalb kein geeignetes primäres Untersuchungsverfahren zur gezielten Abklärung solcher Erkrankungen. Bei klinisch begründetem Verdacht kommen abhängig von der Fragestellung insbesondere folgende Untersuchungsverfahren infrage:
| Klinische Fragestellung | Geeignete weiterführende Bildgebung |
|---|---|
| Verdacht auf Psoasabszess | Kontrastmittelverstärkte CT, gegebenenfalls MRT |
| Verdacht auf retroperitoneale Blutung | Dringliche CT, gegebenenfalls mit CT-Angiographie nach klinischer Situation |
| Verdacht auf perirenalen entzündlichen Prozess | Sonographie oder kontrastmittelverstärkte CT je nach klinischer Fragestellung |
| Unklare retroperitoneale Raumforderung | Kontrastmittelverstärkte CT oder MRT |
Die heutige Bedeutung des abdominalen Silhouettenphänomens liegt somit vor allem in der sorgfältigen Interpretation bereits vorliegender Abdomenübersichtsaufnahmen. Es kann einen zusätzlichen Hinweis auf eine relevante Pathologie liefern, sollte aber weder überinterpretiert noch als Ausschlusskriterium verwendet werden.
11. Fazit
Das Silhouettenphänomen im Abdomenröntgen beruht überwiegend auf dem Verlust normalerweise erkennbarer Kontraste zwischen Organen beziehungsweise Muskulatur und angrenzendem Fettgewebe. Besonders die Psoas- und Nierenkonturen können Hinweise auf Veränderungen des Retroperitoneums liefern. Die fehlende Abgrenzbarkeit einer solchen Kontur ist jedoch häufig unspezifisch und kann auch unter normalen anatomischen oder technischen Bedingungen auftreten.
Für die radiologische Interpretation sind deshalb drei Grundsätze entscheidend:
- Ein Konturverlust ist zunächst eine morphologische Beobachtung und keine Diagnose.
- Konturverlust, Konturverlagerung und Organvergrösserung müssen voneinander unterschieden werden.
- Eine unauffällige Weichteilkontur schliesst eine relevante intra- oder retroperitoneale Erkrankung nicht aus.
12. Literatur
- Moskowitz M. The psoas sign, hepatic angle, normal patients, and everyday practice. Gut. 1973;14:308–310.
- Williams SM, Hultman SA, Harned RK, Quaife MA. The psoas sign: A reevaluation. RadioGraphics. 1985;5:525–536.
- Whalen JP, Berne AS. The extraperitoneal perivisceral fat pad. Radiology. 1969;92:473–480.
- Loo JT, Duddalwar V, Chen FK, Tejura T, Lekht I, Gulati M. Abdominal radiograph pearls and pitfalls for the emergency department radiologist: a pictorial review. Abdominal Radiology. 2017;42:987–1019.
- Gore RM, Levine MS, editors. Textbook of Gastrointestinal Radiology. 4th ed. Philadelphia: Elsevier Saunders; 2015.


